Wie bereits im Juni 2026 kommuniziert, lancieren die Stadt Winterthur, House of Winterthur und die Junge Altstadt ab 2027 das dreijährige Pilotprojekt «City-Management light» für die Winterthurer Altstadt.
Der Schwerpunkt von «City-Management light» liegt im Bereich Immobilien. Zu den zentralen Aufgaben gehören das Flächen- und Leerstandsmanagement sowie der Dialog mit Akteur:innen der Immobilienwirtschaft.
Das Pilotprojekt wird operativ bei der Jungen Altstadt angesiedelt, die andere typische Aufgaben eines City-Managements bereits wahrnimmt. Die Junge Altstadt hat Anfang August in einem Workshop die Organisationsform für die neue Aufgabe erarbeitet. Die Funktion der City-Managerin übernimmt Bea Linder, Geschäftsführerin der Jungen Altstadt, mit einem Pensum von 20 Prozent: «Eine attraktive und lebendige Altstadt braucht engagierte Eigentümerschaften, starke Gewerbetreibende und eine gute Vernetzung aller Beteiligten. Ich freue mich darauf, diese Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen und die Entwicklung der Winterthurer Altstadt mit der zusätzlichen Funktion noch stärker mitzugestalten.» Unterstützt wird sie von einer Projektassistenz mit einem Pensum von rund 30 Prozent. Die Stelle wird voraussichtlich im Oktober 2026 ausgeschrieben.
Das Projektteam ist überzeugt, dass mit dieser Organisationsform die vorhandenen Kompetenzen optimal gebündelt werden. Dadurch kann das Pilotprojekt effizient umgesetzt und rasch weiterentwickelt werden. Am vergangenen Montag hat bereits der erste Austausch mit 15 Akteur:innen der Immobilienwirtschaft stattgefunden. Private und institutionelle Eigentümer:innen sowie Immobilienbewirtschafter:innen haben gemeinsam mit der Projektgruppe aktuelle Herausforderungen in Bezug auf Altstadt-Immobilien diskutiert.
Winterthur ist Teil des Netzwerks City-Management Schweiz